"Koreanische Techniker, gebt sie her"… Trumps Rechnung über 500 Billionen und die Geiselnahme

schedule Eingabe:
박수남
By 박수남 Chefredakteur

Übernahme der Philly-Werft und Visa-Risiken… 'Zwangsexodus', der zur Deindustrialisierung führt

3,5 Billionen Dollar
3,5 Billionen Dollar 'Tribut'… Trumps Rechnung, (1) Rechnung, die von einem Bündnispartner gesendet wurde [magazin kave=Park Soo-nam, Journalist]

Im Dezember 2025 wurde Yeouido und Geoje von einer Kälte überzogen, die härter war als der Winterwind in Seoul. Es ist die Kälte, die von der riesigen Rechnung ausgeht, die aus Washington D.C. über den Pazifik geflogen kam. Die Rechnung, die die USA, die in den letzten 70 Jahren als Bollwerk für die Sicherheit und Wirtschaft Südkoreas fungierten, mit dem Beginn der Trump 2.0-Ära vorlegten, ist qualitativ anders als in der Vergangenheit.

Dies geht über eine einfache Forderung nach einer Erhöhung der Verteidigungskosten hinaus. Während frühere Verhandlungen Bargeld unter dem Vorwand von 'Schutzgebühren' forderten, geht es jetzt um die Forderung, Südkoreas Industrie, Finanzen und Energie, die drei Hauptnervensysteme für das Überleben des Landes, auf das amerikanische Festland zu transplantieren, was näher an einem 'Tribut aus Kapital und Talenten' ist. Die astronomische Zahl von 350 Milliarden Dollar (ca. 500 Billionen Won), die hinter den Kulissen der US-Korea-Zollverhandlungen verborgen ist, wird oberflächlich als 'Investition' verpackt.

Doch wenn man einen Blick hinter die Kulissen wirft, ist die Realität erschreckend. Ingenieure der Schiffbauindustrie werden in die Wüste gedrängt, die nationale Rentenversicherung (NPS) wird zur Finanzierung des Kaufs von US-Staatsanleihen mobilisiert, und selbst Datenzentren müssen über den Pazifik transportiert werden, was einen 'Zwangsexodus' darstellt.

Exodus der Industrie... Leere Docks und zu Geiseln gewordene Ingenieure

Im Juni 2024 schien die Übernahme der Philly-Werft durch die Hanwha-Gruppe ein großer Erfolg für die südkoreanische Schiffbauindustrie zu sein. Südkorea, das über die weltweit beste Technologie verfügt, sollte die 'Heilige Gral'-Markt der US Navy erobern und wurde als Antwort auf Trumps Motto zur Wiederbelebung der US-Schiffbauindustrie (MASGA) verpackt. Doch hinter diesem Deal steckt eine verzweifelte und kalte Rechnung der USA.

Die US-Schiffbauindustrie ist derzeit faktisch im Koma. Im geschützten Raum des Jones Act hat die USA ihre Wettbewerbsfähigkeit verloren und ist nicht einmal in der Lage, auf die Expansion der chinesischen Marine zu reagieren, geschweige denn die Wartung und Reparatur bestehender Schiffe durchzuführen. Angesichts der Tatsache, dass 40 % der US-U-Boote auf Reparaturen warten, ist die Übernahme der Philly-Werft durch Hanwha Ocean keine einfache Investition. Es ist näher an einem 'nationalen Mobilisierungsbefehl', um die Sicherheitslücke der USA zu schließen, indem südkoreanisches Kapital und Technologie dringend transfundiert werden.

Das Problem sind die 'Menschen'. Die Hardware der Werft kann man mit Geld kaufen, aber die Schweißer, Rohrleger und Konstruktionsingenieure, die dort arbeiten, sind in den USA ausgestorben. Um die Philly-Werft in Betrieb zu nehmen, müssen zahlreiche erfahrene Ingenieure aus Geoje und Ulsan abgezogen werden. In einer Situation, in der auch die heimischen Werften unter Personalmangel leiden, wird der Verlust von Schlüsselpersonal zu einer 'Selbstverstümmelung' der Wettbewerbsfähigkeit der südkoreanischen Schiffbauindustrie führen.

Noch besorgniserregender ist die doppelte Haltung der USA. Die USA wollen südkoreanisches Kapital und Technologie, schließen aber gleichzeitig die Türen für den Personentransfer. Im September 2025 war der große ICE-Einsatz (Immigrations- und Zollbehörde) auf der Baustelle des Hyundai-LG Energy Solution Joint Ventures in Georgia der Inbegriff dieses Widerspruchs.

Damals hielt die ICE 317 koreanische Techniker fest. Obwohl es in den USA keine Techniker gibt, die mit dieser hochmodernen Ausrüstung umgehen können, wurden koreanische Ingenieure faktisch als 'Geiseln' genommen, unter dem Vorwand von Visa-Problemen. Die USA zwingen zu astronomischen Investitionen, um Fabriken zu bauen, während sie gleichzeitig die Einreise der Arbeitskräfte, die die Fabriken betreiben sollen, blockieren und damit Druck auf mehr Zugeständnisse ausüben.

Um diesen Widerspruch zu lösen, wurde das 'Partner mit Korea-Gesetz (H.R. 4687)' ins Leben gerufen. Dieses Gesetz, das jährlich 15.000 spezielle Visa für koreanische Fachkräfte bereitstellt, scheint auf den ersten Blick eine Lösung zu sein. Doch es birgt die große Gefahr, ein riesiger Strohhalm zu werden, der den 'Brain Drain' der südkoreanischen Industrie beschleunigt. Wenn hohe Löhne in den USA und die Beseitigung von Visahürden zusammenkommen, gibt es keinen Grund mehr für talentierte junge Ingenieure aus Südkorea, im Land zu bleiben.

Die USA mobilisieren nicht nur südkoreanisches Kapital, sondern auch 'Menschen', um das zusammengebrochene Fertigungsökosystem wiederherzustellen. Während die südkoreanische Industrie unter Personalmangel leidet, droht die 'Zwangsexodus', bei dem die Besten für die Allianz gehen müssen, durch gesetzliche Regelungen verfestigt zu werden. Das ist die wahre Rechnung, die von einem Bündnispartner gesendet wurde.

×
링크가 복사되었습니다